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Sisterhood statt Konkurrenz

 

Letztes Wochenende war ich auf einer Gesundheitsmesse… Ich kam gerade aus einem Vortrag, als mir eine auffallend schöne Frau entgegenkam. Blond, schlank, super durchgestylt und eine tolle Ausstrahlung. Sie war richtig schön anzuschauen. Ein paar Meter, bevor wir aneinander vorbeigingen, schaute sie auf und unsere Blicke begegneten sich. Ihr Blick hatte etwas Starres. Ich lächelte sie an und plötzlich war es, als würde die Sonne aufgehen. Sie lächelte zurück – erleichtert und dankbar. Wir gingen aneinander vorbei und verstanden einander – ohne Worte. Ihr Blick sagte: “Danke, dass ich bei Dir schön sein darf und Du deshalb nicht sauer auf mich bist.”

Spieglein, Spieglein…

Gestern war ich mit meiner Freundin auf dem Flohmarkt. Meine Freundin teilt Frauen in zwei Kategorien ein: “Fett/hässlich” oder “Kackbratze, auf die Ralf (ihr Ex) stehen würde”. Volle vier Stunden lang war sie mehr damit beschäftigt, an jeder Frau, die uns entgegen kam, Schönheitsfehler zu finden und diese zu kommentieren. Und ich erinnerte mich daran, dass es eine Zeit gab, in der ich mich selbst so scheiße fand, dass ich das auch getan habe. Und ich erinnere mich daran, dass dies eine furchtbar schmerzhafte Zeit für mich war denn jeder dieser gehässigen Gedanken brachte mir nur noch mehr Schmerz und brachte mir nur noch mehr Hass auf mich selbst.

Weg mit den Fronten!

Ich fragte mich, wann das angefangen hat und wie es so weit kommen konnte. Klar, ich war Turniertänzerin und auch im Job musste ich immer mit harter weiblicher Konkurrenz fertig werden. Trotzdem… die Entscheidung, auf dieser Zicken-Frequenz mitzuschwingen, hatte ich selbst getroffen!

Während unseres Bummels entdeckte ich einen Ständer mit witzigen Fummeln und ging näher heran, um zu stöbern. Gleichzeitig mit mir trat eine wahnsinnig attraktive Frau neben mich und begann ebenfalls die Bügel von links nach rechts zu schieben. Sie tat das irgendwie hektisch. Ihre Bewegungen hatten etwas Aggressives und sie stieß mich mehrmals an. Als wir quasi in der Mitte zusammentrafen – ich glaube, sie hätte mich gerne geschubst, lächelte ich betont fröhlich und fragte: “Wollen wir Plätze tauschen?” Und auch hier bekam ich ein erleichtertes und dankbares Lächeln zurück und während der nachten Minuten schauten wir uns die Klamotten ganz entspannt an und unterhielten uns sogar darüber – ohne Stutenbissigkeit, ohne Angst, wir könnten uns gegenseitig irgendein cooles Teil vor der Nase wegschnappen.

“Die hielt sich aber auch für die Allerschönste”, kommentierte meine Freundin und ich fühlte mich so dankbar, weil ich sagen konnte: “Sie ist ja auch sehr schön” – und es auch so meinte.

Liebevolle Begegnungen, heilsame Beziehungen

Weil – ich will das nicht mehr!

Ich will liebevolle und heilsame Beziehungen zu Frauen haben – ohne Konkurrenzdenken, ohne Neid und ohne Eifersucht.

Ich will mich mit Frauen umgeben, die mir meine Erfolge gönnen und die mich genauso fliegen sehen wollen wie ich sie.

Und mir fällt auf, dass ich eben diese Frauen in letzter Zeit mehr und mehr in mein Leben ziehe: Unglaubliche Powerfrauen, liebevolle und starke “Muttertiere”, intelligente und charmante “Seelen-Schwestern”. Eine Freundin ist mir leider auch schon weggebrochen, denn es ist tatsächlich genauso, wie die bekannten Persönlichkeitstrainier Tobi Beck und Laura Seiler es einmal bei einem gemeinsamen Livestream gesagt haben: „Negative Menschen halten es nicht lange in der Anwesenheit positiver Menschen aus.“ Aber genauso soll es sein, sagt mein Bauchgefühl. Das ist jetzt mein Weg und vielleicht erkennt die eine oder andere Freundin sogar den Vorteil, den eine solidarische Haltung unter Frauen mit sich bringt und kommt ein Stück mit.

In Liebe, Sonja


 

Über Sonja:

Sonja van der Veen ist 46 Jahre alt, lebt mit ihrer Familie in Bad Honnef am Rhein und ist von Beruf Online-Redakteurin. Ihre Stärke – und große Liebe – ist die Kommunikation. Sonja schreibt Texte, mit denen sie an Poetry Slams (Dichter-Wettbewerbe) teilnimmt, spricht sechs Sprachen und engagiert sich für Menschen, die Hilfe brauchen (z.B. beim Schreiben von Bachelor-Arbeiten, Bewerbungen, etc.). Ihre Hobbies sind Kochen, Sport und ihr Karnevalsverein, der “Circus Comicus”. Ihr Lebensmotto “Born to be Clown” passt zu ihrer Lebenseinstellung, denn Sonja ist fest davon überzeugt, dass Humor dem Leben die Ecken und Kanten nimmt.

 


“Sisterhood statt Konkurrenz”

Dieser wunderschöne Artikel erschien erstmalig in einem Facebook-Post, der viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Ganz zurecht! Denn die liebe Sonja macht mit ihren Erfahrungen und durch ihre Worte auf einen wichtigen Zustand zwischen uns Frauen aufmerksam. Den Zustand der Konkurrenz, der Rivalität und manchmal auch der Missgunst. Diese unbewusste Programmierung von uns Frauen bringt uns in ständige Vergleiche, in Unsicherheit, Misstrauen und Angst und sorgt dafür, dass wir Frauen uns nicht öffnen und nicht wir selbst sein können. Doch vor allem entfernen wir uns von unserem wichtigsten weiblichen Prinzip – dem Prinzip der Verbundenheit!

Sisterhood statt Konkurrenz – hier steckt die wahre Zukunft von uns Frauen!

 

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