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Wie du deinen Menstruationskalender führst und was du dadurch gewinnst

Wie du deinen Menstruationskalender führst und was du damit gewinnst

Hallo meine Liebe,

führst du eigentlich einen Menstruationskalender? So einen, den man beim Frauenarzt oder in der Apotheke kriegen kann? Den mit den Monaten und den Kästchen für Beschwerden und die Stärke deiner Blutung?

Ich habe früher mal solche Kalender geführt, bis ich irgendwie keine Lust mehr hatte immer wieder Kreuzchen einzutragen. Irgendwie hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass es mich wirklich weiterbringen könnte. Das einzig Dienliche war, dass ich dank dieser Kalender einschätzen konnte, wie lang mein Zyklus ist und wann voraussichtlich meine Menstruation beginnen würde.

Erst seit Anfang dieses Jahres habe ich wieder begonnen diese Menstruationskalender zu führen. Mir wurde es immer wichtiger zu dokumentieren, wie mein Zyklus verlief. Ich wollte mein Bewusstsein für meinen Zyklus und die Prozesse während des Zyklus stärken. Ich wollte auch den Bezug zu meinem Körper stärken und die Mechanismen, die Prozesse in meinem Körper feinfühliger wahrnehmen, um entsprechend darauf reagieren zu können. Ganz im Sinne der Selbstfürsorge und Selbstliebe also. 😉 Dabei fiel mir schnell auf, dass diese Art von Menstruationskalender unzureichend für meine Ansprüche waren. Lediglich die Stärke der Blutung zu dokumentieren und mit Buchstaben gewisse Beschwerden zusammenzufassen, half mir nur sehr wenig, mein Bewusstsein zu stärken.

Also ging ich für einige Zeit mit dem Wunsch nach einer Alternative schwanger. Ich habe mir genau überlegt, was mir helfen würde, um mein Bewusstsein zu fördern und letztlich meine Selbstfürsorge und Selbstliebe zu stärken. Aber bevor ich dir das Resultat dieser “kreativen Schwangerschaft” vorstelle, möchte ich gerne auf die unschlagbaren Vorteile eingehen, weshalb jede Frau einen Menstruationskalender führen sollte.

5 unschlagbare Gründe für einen Menstruationskalender

 

1. Schöpfe aus der Verbundenheit zu dir selbst und erlange den Schlüssel zur Selbstliebe & Selbstfürsorge

  • Wir kennen alle die grobe Theorie des weiblichen Zyklus. Aber Fakt ist, dass der Menstruationszyklus bei jeder Frau ganz individuell verläuft. Durch die Führung deines Menstruationskalenders bekommst du die Chance deinen eigenen weiblichen Zyklus und deine Menstruation kennen zu lernen und damit einen wichtigen Zugang zu deiner Weiblichkeit zu knöpfen. Führst du dabei deinen Menstruationskalender täglich, kann deine Verbundenheit mit dir selbst immer inniger und liebevoller werden. Diese liebevolle Verbundenheit ist der Schlüssel für deine weibliche Selbstliebe und Selbstfürsorge!

 

2. Gewinne zentrale Informationen über deine seelische und körperliche Gesundheit und dein Wohlbefinden

  • Jede Blutung kann anders verlaufen und liefert dir ganz wertvolle Informationen über deinen seelischen und körperlichen Zustand, dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Der Zyklus bis zum Beginn der Blutung, die Dauer der Blutung, die Konsistenz, Farbe, der Fluss und der Geruch von deinem Blut sind dabei ganz wichtig. Je bewusster du dich selbst und deine weiblichen Prozesse wahrnimmst, desto mehr erfährst du über dich selbst und kannst deinen Lebensalltag verfeinern und damit deinen Allgemeinzustand verbessern

 

3. Lebe dein Bewusstsein für deinen Energiehaushalt, deine Kreativität und Emotionalität

  • Mit deinem monatlichen Zyklus, die mit der Menstruation abschließt, hängen deine geistigen und körperlichen (Leistungs-) Fähigkeiten, dein Energiehaushalt, deine Kreativität und deine Emotionalität zusammen. Je besser du deinen Zyklus verstehst und je feinfühliger du deine Emotionalität, Kreativität und Leistungsfähigkeit beobachtest, desto eher kannst du Schlüsse ziehen, was dir in welcher Phase deines Zyklus gut oder schlecht tun und entsprechen deinem Alltag fürsorglich ein Fine-Tyning verpassen

 

4. Respektiere & achte dich und deinen Körper – deine Mitmenschen werden mitziehen

  • Das bewusste Wissen, das Verstehen und Erspüren deines eigenen Menstruationsprozesses wird dir ermöglichen, zu einem respektvollen Umgang mit deinem Körper und deiner Weiblichkeit zurückzukehren. Das wird auch deinen Mitmenschen ermöglichen dich in deinem monatlichen Rhythmus zu respektieren, deine Grenzen zu achten und sensibler auf dich einzugehen

 

5. Baue eine positive mentale & emotionale Haltung gegenüber deiner Menstruation auf

  • Du kannst dir einen Raum für Enttabuisierung erschaffen und negative Überzeugungen (z.B. „Meine Periode ist lästig…“, „Meine Periode ist eine Strafe/ein Fluch.“) sowie negative Gefühle (z.B. Abneigung, Scham, Ekel, Angst, Ärger) deiner eigenen Menstruation gegenüber abbauen und eine positive Haltung gegenüber deinem zyklischen Leben aufbauen. Stell dir doch einmal vor, du könntest dich irgendwann auf den Beginn deiner Menstruation freuen! Wäre das nicht der Wahnsinn?!

 

Aus eben diesen 5 Vorteilen gewinnst du!

Du gewinnst ein tieferes Verständnis und ein achtsames Bewusstsein über deinen Rhythmus, über dein zyklisches Leben. Je länger du deinen Menstruationskalender führst, desto inniger kann deine Beziehung zu dir selbst werden, desto feinfühliger kannst du auf deine seelischen, physischen und geistigen Prozesse achten.  Desto aufmerksamer kannst du mit deinen Energiereserven umgehen, denn du wirst verstehen, welchem Rhythmus deine Energien und deine kreative Kraft ausgesetzt sind. Das meine Liebe, wird dich in die Verbundenheit mit deinem Körper, mit deinem Sein als Frau führen und damit dein eigenes Schloss zur Selbstliebe, Selbstfürsorge und Selbstachtung öffnen. Ich wünsche es dir!

 

Mein Menstruationskalender – Dein CYCLE DIARY

Ja… meine kleine “kreative Schwangerschaft”. Zuerst keimte nur der Wunsch in mir, einen Menstruationskalender zu erschaffen, der mir nicht das Gefühl vermittelte: „Hier muss ich etwas Lästiges notieren.“ Ich wollte es schöner, individueller und ich wollte es meinen weiblichen Bedürfnissen entsprechender haben. Ich wollte wichtige Bereiche mit meinem Menstruationskalender abdecken, die mir helfen, das Bewusstsein für meinen weiblichen Zyklus zu stärken. Und je länger ich so mit der Idee spielte, desto bewusster wurde mir: Irgendwie existiert so etwas nicht. Warum eigentlich? Warum haben wir Frauen es hier so „schwer“? Der Wunsch wurde immer stärker nicht nur Meinen Menstruationskalender zu erschaffen, sondern einen Menstruationskalender für JEDE FRAU!

Und Wuala! Nun, nach einem Monat des kreativen Ausprobierens ist die Version 1.0 meines CYCLE DIARY fertig!

Ja, es ist mehr, als „nur“ ein Menstruationskalender, es ist ein Tagebuch für deinen bewussten weiblichen Zyklus. In diesem Tagebuch habe ich die zwei klassischen Elemente der gängigen Menstruationskalender aufgenommen (Blutung und Beschwerden), sie aber um zentrale Bereiche unseres zyklischen Lebens ergänzt: Dein Energiehaushalt, deine Temperatur und deine Stimmung. Jeden Tag eines Monats kannst du diese Befindlichkeiten im CICLE DIARY für dich reflektieren. Am Ende eines jeden Monats schließt ein Resümee deinen wunderbaren Zyklus. Hier werden dir liebevolle Reflexionsfragen begegnen, um dein Bewusstsein für dich selbst weiter zu stärken.

Du kannst dir diesen Menstruationskalender frei und kostenlos herunterladen. Hier findest du zum CYCLE DIARY!!

So führst du deinen CYCLE DIARY

Hast du dich für den CYCLE DIARY entschieden? WOW! Das ist wundervoll! Ich wünsche dir ganz wertvolle Erkenntnisse und Momente und viel Freude und kreativen Spaß bei der Gestaltung!

Aber bleiben wir einen Augenblick realistisch. Was dich im CICLY DIARY, deinem persönlichen Menstruationskalender, erwartet, übersteigt vermutlich deine bisherigen Erfahrungen? Es kann vielleicht passieren, dass es dir anfangs schwer fallen wir dieses kleine Tagebuch zu führen? Deswegen will ich dir gerne helfen und dir ein paar Tipps geben. Am besten du downloadest dir deinen CYCLE DIARY, druckst ihn schon mal aus und schaust dir parallel in Ruhe meine Tipps an:

Ein kleiner Einblick in den CYCLE DIARY

Dein Energiehaushalt:

Dein geistiger, physischer und kreativer Energiehaushalt durchlebt eine wellenartige Wandlung während jeder Zyklusphase. Meistens nimmt die Energie vor Beginn der Menstruation ab und steigt dann wieder, sobald die Blutung ein oder zwei Tage stattfindet. Doch auch hier habe ich gelernt, dass das Level der Energie und der wellenartige Verlauf von frau zu Frau individuell ist. Er hängt nicht nur von der Zyklusphase ab, sondern von deinem Gesundheitszustand, deinem Schlafrhythmus, deinem emotionalen Befinden, besonderen Ereignissen im Monat und von deiner Ernährung.

Trage auf der Skala von 1 bis 10 jeden Tag ein, wie hoch du deinen Energiehaushalt einschätzt. Mach es intuitiv und ärgere dich nicht, falls es dir in den ersten beiden Monaten schwer fällt. Das ist nicht ungewöhnlich! Am Ende des Monats kannst du deine Punkte/ Kreuzchen verbinden und erhältst deine persönliche Energiekurve. Versuche dein DIARY täglich zu führen – ich habe festgestellt, dass es unheimlich schwer ist nachträglich etwas einzutragen 😉

Deine Blutung:

Deine Blutung liefert unheimlich viele Informationen über dich und deinen Körper. Natürlich kannst du mit Kreuzchen eintragen, wann deine Blutung einsetzt (oder ob es Zwischenblutungen gibt) und wie stark sie ist. Aber hier darfst und kannst du noch kreativer werden!

Suche dir mehrere Farben aus, die symbolisch für die Farbe und Konsistenz von deinem Blut stehen. Zum Beispiel kannst du Orange für hellrotes Blut und eine wässrige oder dünne Konsistenz nehmen. Rot kannst du wählen für tiefrotes oder purpurnes Blut und eine dickflüssige Konsistenz. Und schwarz kannst du für sehr dunkles Purpur bis hin zum schwarzen Blut nehmen und eine sehr dickflüssige, geronnene Konsistenz. Male die Kästchen mit diesen Farben aus.

Wähle ein paar Smilies aus, die den Geruch von deinem Blut symbolisieren. Ein lachendes, neutrales und ein Smiley mit nach unten gezogenen Mundwinkeln können für angenehmen, neutralen und unangenehmen Geruch stehen. Auch diese kannst du in die Kästchen eintragen.

Deine Temperatur:

Dieser Bereich ist für dich, wenn du auf natürliche Weise (ohne Hormone) verhütest und gerne deine Fruchtbaren Tage herausfinden willst. Auch ist dieser Bereich für dich, wenn du nicht nur nicht verhütest, sondern versuchst gerade schwanger zu werden. Hier kannst du täglich deine gemessene Temperatur eintragen.

Deine körperlichen Beschwerden:

Was wäre ein Menstruationskalender ohne diese Kategorie? … immer noch ein Menstruationskalender, seien wir mal ehrlich! Aber es macht Sinn körperliche Beschwerden festzuhalten. Auch diese geben ganz viel Aufschluss über deinen körperlichen, geistigen und seelischen Zustand, selbst wenn es nur körperliche Beschwerden sind. Hier kannst du mit Buchstaben verschiedene Beschwerden eintragen. Einige gebe ich dir beispielhaft unter der Monatstabelle an, du kannst aber gerne eigene Buchstaben verwenden! Ich habe zum Beispiel für mich A = Anspannung eingefügt.

Deine Stimmung:

Wie ich bereits schrieb, nimmt dein weiblicher Monatszyklus auch Einfluss auf deine Kreativität und deine Emotionalität. Das ist ganz natürlich und spiegelt bedeutende innere seelische und geistige Prozesse wieder. Umso wichtiger ist es, dass du ein Gefühl für deine eigenen Gefühle entwickelst.

In diesem Bereich kannst du täglich eintragen, welches Gefühl oder welche Gefühle am Tag überwogen haben. Ich schreibe nicht mehr als drei auf, meistens ist es nur eins, das mir im Tagesverlauf deutlich auffällt.

Getrieben, einsam, traurig, entspannt, erschlagen, demotiviert, motiviert, stolz, verliebt, mutig, hoffnungsvoll, optimistisch, gelangweilt… etc. Das ist eine kleine Challenge, denn hier darfst du nach dem passenden Wort für deine eigene Stimmung suchen 😉 Worte wie „okay“, „normal“, „wie immer“, „neutral“ beschreiben übrigens keine Stimmung oder Emotion 😉

Dein monatliches Resümee:

Im monatlichen Resümee werden dir sieben Fragen begegnen, die dir ermöglichen deinen Monat zu reflektieren. Nicht nur in Bezug auf deinen Zyklus, sondern darüber hinaus: was war diesen Monat besonders schön oder negativ? Ist etwas vorgefallen? Was hast du erlebt in diesem Monat? Hier kannst das Datum dazuschreiben und so Rückschlüsse ziehen, wie sich dein Erlebtes auf deinen Zyklus auswirkt.

Du wirst Fragen finden, die sich auf deinen Körper und konkret auf dein rhythmisches, zyklisches Frausein beziehen. Auch hier kannst du Besonderheiten notieren und Rückschlüsse ziehen, um daraus ein tieferes Verständnis, Bewusstsein und Gespür für dich und deine Weiblichkeit abzuleiten.

In deinem Monatsresümee wird es um deine wahrgenommenen Bedürfnisse gehen. Damit sind sowohl körperliche, geistige als auch emotionale Bedürfnisse gemeint, die du wahrnehmen konntest. Im Mai stand bei mir unter anderem: Ruhe, Entspannung, Rückzug, Schlaf und Quark essen 😀

Schließlich wird dir eine Frage zu deiner YIN-YANG Balance begegnen (mehr darüber erfährst du hier) und eine schöne liebevolle Abschlussfrage wird dich positiv deinen Monat abrunden lassen 😉

Dein Menstruationskalender…

… ist mehr, als nur ein Kalender für ein wichtiges Thema, damit du demnächst nicht vergisst Tampons und Schmerzmittel in deine Tasche einzupacken 😉

Es ist dein persönliches Tagebuch, um dein bewusstes Frausein zu leben und dein Bewusstsein, Verständnis und Gespür und vor allem deine Verbundenheit mit deinem weiblichen Zyklus zu stärken!

In meiner Community habe ich in einem live Talk über dieses Thema gesprochen und lade dich ein, dich in einem liebevollen Forum mit anderen Frauen zu Themen unseres Frauenlebens auszutauschen. Hier geht es zur STUNNING COMMUNITY

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