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Die Welt braucht Engel und Macher – keine Engelmacher…

Überall im Netz wird aus gegebenem Anlass gerade das Abtreibungsthema heiß diskutiert. Ich muss sagen, kein anderes Thema löst in mir so viele widersprüchliche Gefühle aus. Wir verzichten auf Fleisch und tierische Produkte, weil wir Tiere nicht mehr quälen und töten möchten, aber wir applaudieren, weil Frauen nun das Recht haben, ihre Kinder abzutreiben, obwohl diese doch im Bauch der Mütter geliebt und beschützt sein müssten? Mich macht dieser Wiederspruch einigermaßen nervös.

Ist Abtreibung wirklich Selbstbestimmung?

Jeder Frau gönne und wünsche ich das Recht, über ihren Körper selbst bestimmen zu dürfen.

Aber gibt das Abtreibungsrecht ihnen dieses Recht wirklich?

Wie wäre es stattdessen, wenn wir eine Gesellschaft erschaffen, die es jeder Mutter ermöglicht, sich aus freien Stücken FÜR IHR KIND ZU ENTSCHEIDEN?

Wäre eine Welt, in der es für jede Mutter wirkliche Optionen gäbe, ein Kind großzuziehen und trotzdem eine gesicherte Existenz zu haben, nicht so viel wünschenswerter???

Wie wundervoll wäre eine Gesellschaft, in der jedes Kind – auch die ungeplanten im Teenageralter – in der Familie und der Gesellschaft willkommen wäre und in Liebe wachsen und gedeihen dürfte?

Unterstützung, statt Abtreibung

Wo sind die starken Schwesternschaften aus der alten Zeit, in denen Frauen im starken Verbund ihre Kinder gemeinsam aufzogen und sich gegenseitig unterstützten?

Sind das nicht die Stellschrauben, an denen unsere Gesellschaft drehen sollte?

Sollten wir Eltern nicht eine Work-Life-Balance ermöglichen, die ihnen genug Zeit für ausgedehnte Gespräche mit ihren Kindern gibt. Damit Eltern ihre Kinder ausführlich aufklären und auf sie achtgeben können? Ist es nicht Zeit für neue –

Neue Verhütungsmethoden

Verhütungsmethoden, die so sicher wie die Pille sind aber keine Nebenwirkungen haben???

Unsere Pharmaindustrie produziert so viel unnützen Kram – warum nicht endlich auch Verhütungsmittel, die Sicherheit ohne Risiko bieten?

Wirkliche Entscheidungsfreiheit

Frauen, die vergewaltigt wurden, möchte ich nicht das Recht absprechen, sich gegen die Austragung dieses Kindes zu entscheiden. Aber warum können wir nicht mehr für die Prävention tun?

Warum können wir keine wirklichen Alternativen bieten, solche Frauen nicht mit dem vollen Maß von Liebe und Fürsorge auffangen?

Wahre Engel

Zu den schönsten Erfahrungen meines Lebens gehört die Arbeit mit behinderten Kindern. Diese Wesen, mit ihren ehrlichen und unverfälschten Emotionen und mit ihren liebenden Herzen sind einfach magisch.

Es tut mir in der Seele weh, diesen Kindern pauschal die Chance auf ein Leben zu verwehren. Es hat einen Grund, warum sie auf dieser Erde sind, sie sind die besten Lehrmeister, die es gibt.

Auch hier würde ich mir wünschen, dass jede Mutter, die sich trotz Behinderung für ihr Kind entscheidet, von der Gesellschaft die volle Unterstützung und Rückendeckung bekommt, um dieses Paket tragen zu können.

Die Freiheit, sich für das Leben zu entscheiden

Gesetze gegen die Abtreibung kann und möchte ich nicht befürworten.

Aber ich bin fest davon überzeugt, dass das Recht zur Abtreibung überflüssig wird, wenn wir die Welt zu einem gastlichen Ort für Mütter und Kinder machen. Wenn wir eine Welt kreieren, in der sich jede Mutter FÜR DAS LEBEN entscheiden kann. Jeder von uns kann im Kleinen anfangen. Jeder kann in seinem Umfeld die Augen offen halten und Hilfe und Unterstützung anbieten. Und wer kreativ ist und noch mehr geben möchte, dem fällt unter Umständen sogar das eine oder andere gute Projekt ein, mit dem wir solche Veränderungen herbeiführen können.

Sich für das Leben zu engagieren, halte ich nämlich für viel sinnvoller, als sich für den Tod stark zu machen.

In Liebe, Sonja


Über Sonja:

Sonja van der Veen ist 46 Jahre alt, lebt mit ihrer Familie in Bad Honnef am Rhein und ist von Beruf Online-Redakteurin. Ihre Stärke – und große Liebe – ist die Kommunikation. Sonja schreibt Texte, mit denen sie an Poetry Slams (Dichter-Wettbewerbe) teilnimmt, spricht sechs Sprachen und engagiert sich für Menschen, die Hilfe brauchen (z.B. beim Schreiben von Bachelor-Arbeiten, Bewerbungen, etc.). Ihre Hobbies sind Kochen, Sport und ihr Karnevalsverein, der “Circus Comicus”. Ihr Lebensmotto “Born to be Clown” passt zu ihrer Lebenseinstellung, denn Sonja ist fest davon überzeugt, dass Humor dem Leben die Ecken und Kanten nimmt.


Bildquelle:

https://pixabay.com/de/baby-schnee-abtreibung-leben-licht-1915402/

 

 

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