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Meine wichtigsten Erkenntnisse als online Coach und Unternehmerin aus 2018

Meine wichtigsten 5 Erkenntnisse als online Coach & Unternehmerin – Rückblick 2018

Hey du! Musst du bei diesem Titelbild auch grinsen? Beine hoch gelegt und entspannt ins schöne Grüne geschaut?

Man könnte meinen es deute auf ein entspanntes 2018 hin…

Dann lass uns gleich zur Sache kommen.

Entspannt war 2018 ganz und gar nicht – zumindest nicht für mich. Und für dich?

 

Rückblick 2018

Es war ein arbeitsreiches, anstrengendes, aufwühlendes Jahr. Vieles hat sich nach Anstrengung angefühlt und immer wieder hatte ich das Gefühl gegen eine Wand zu fahren. Oft hatte ich das Gefühl den Fokus zu verlieren. Und persönlich würde ich sagen: Ich bin die Fehler-Queen überhaupt.

Als Unternehmerin war es ein Jahr, als ob ich lernen würde Einrad zu fahren.

Doch so negativ es auf den ersten Blick klingt, war es doch ein Jahr voller wertvoller Lektionen, Erfahrungen und Selbstbekenntnisse.

Ich kreierte im März 2018 Stunning Femininity mit dem Ziel einen Community-Blog für Frauen zu erschaffen. Und nun schau, wo Stunning Femininity nun steht – Es ist eine Plattform für Frauen, die sich selbst verwirklichen wollen. Mit meinem eigenen Coaching-Konzept, macht Stunning Femininity sich für Persönlichkeitsentwicklung für Frauen stark.

Ich bin nicht länger alleine, sondern seit September 2018 mit meiner Soulsister Angelina unterwegs und zusammen rocken wir nun unser Ding. Lerne uns hier näher kennen.

Mein erster Kurs für Souveräne Gesprächsführung für selbstsichere Unternehmerinnen ist gestartet und ich habe das Gefühl zurück zu meinen Stärken zu gehen.

Ich habe zum Dezember 2019 meine Kleinunternehmerregelung aufgegeben und bin in meine Größe gegangen.

Und noch so viele weitere schöne Dinge kamen 2018 zu mir als Unternehmerin.

Meine wichtigsten Erkenntnisse teile ich heute mit dir:

1. Falsche Versprechungen

Damit kommen wir zur ersten Erkenntnis 2018 und auch zu dem Grund, weshalb ich dieses Titelbild gewählt habe.

Mehr noch als 2017 wurde ich (und neben mir tausende Frauen) über Social Media mit Lockrufen bombardiert:

„In nur 60 Tagen kannst du 5-stellig verdienen! Ach was… 6-stellig!“

„In nur 3 Wochen die ersten 25.000 Euro! Auch für dich ist das möglich!“

„In diesen 3 Schritten wirst du erfolgreiche Business-Lady und kannst finanzielle Freiheit leben!“

Und so weiter. Also im Grunde in diesen Schritten:

  1. Mach dich selbstständig mit z.B. Coaching. 2. Mach ein automatisiertes Webinar und kreiere ein Produkt, das darauf aufbaut. 3. Kunden fliegen wie per Zauberhand zu dir und du verdienst dich dumm und dusselig.

Ohne große Anstrengung. Quasi aus dem Ärmel geschüttelt.

Okay… ich hoffe du weißt, worauf ich hinaus will.

2018 habe ich gelernt, dass der Markt vor Marktschreiern nur so wimmelt, die falsche Versprechungen machen. All die angepriesenen Strategien mögen für viele funktionieren, aber in Summe habe ich festgestellt, dass hier mehr Schein als Sein dahinter steckt.

Mein Learning:

Kein Business ist innerhalb von 3 Wochen erfolgreich aufgebaut und läuft ab da absolut automatisch. Kein Business ist innerhalb von 60 Tagen so aufgerüstet, dass er zukunftsträchtig ist.

Wenn du keine Business-Fruchtfliege sein willst, investiere Zeit, Fleiß und Mühe in deine Selbstständigkeit. Step by Step. Schritt für Schritt. In deinem eigenen Tempo. Lass dir nicht von anderen weißmachen, in welcher Zeit du dein Business hochstemmen kannst.

2. Hochpreisige Dienstleistungen oder einfach nur raubtierhafte Gier

Die nächste spannende Erkenntnis erwartete mich mit dem Trend hochpreisig zu arbeiten. Beispielhafte Slogan:

„Setze eine Null mehr hinter deine Preise und die Kunden werden dich lieben!“

„Wenn die Kunden so hochpreisig buchen, sind Erfolge im Coaching garantiert!“

Es baut doch auf, wenn jemand so sehr an deine Leistungen als Coach glaubt, dass er oder sie dir vorschlägt anstelle von 200 Euro gleich 2000 Euro für dein kleines Coaching-Paket zu verlangen.

Und zugegeben, auch mir gefiel der Gedanke.

Doch je mehr ich darüber nachdachte, umso vorsichtiger stimmte mich diese Taktik.

Seit wann hat Commitment etwas damit zu tun, wie viel Geld ich als Klientin in eine Dienstleistung investiere? Als Psychologin muss ich sagen, ist das eine lausige Verkaufstaktik. Mit wahrer Veränderungsmotivation, Veränderungsbereitschaft und mit Commitment haben hochpreisige Dienstleistungen wenig zu tun.

Spannend ist auch, wenn dir dann gesagt wird: „Du brauchst im Monat dann nur 5 Klientinnen haben.“

Ist das nicht ein Widerspruch in sich, wenn dir solche Marktschreier etwas von Soulbusiness oder Herzensbusiness und von positiven Veränderungen in der Welt erzählen, dass sie dir sagen, dass du rausgehen sollst in die Welt, um die Welt zu verändern? Und dann heißt es reichen doch auch nur 5 Klientinnen aus, denen du im Monat helfen musst. Ach was, alle 3 Monate!

Ich bemerke hier einen Widerspruch und habe 2018 gelernt nicht alles für Gold zu halten, nur weil es auf dem Markt als solches verkauft wird.

Mein Learning:

Sei achtsam bei Versprechungen von B2B-Coaches, die es doch nur am besten mit dir meinen. Sei achtsam, welche Ratschläge, Tipps und Strategien wirklich DIR und DEINEM System dienen und wo mit deiner Not, mit deinem Schmerz oder deiner Sehnsucht einfach Geld gemacht wird.

Denke mehrdimensional, hinterfrage Dinge und versetze dich in die Rolle deiner potenziellen Klientinnen.

3. Der einsame Kampf der Unternehmerin

Im September 2018 schlossen Angelina Ister und ich uns zusammen und entschieden ab da zusammen zu arbeiten und zu wirken.

Bis dahin haben wir versucht unsere Selbstständigkeit, unser Business als online Coaches, alleine aufzustellen.

Alleine sich durch Rechte, Websiten-Design, Marketing, Netzwerken, Coaching-Methoden, DSGVO, und durch Sichtbarkeit zu kämpfen.

Alleine sich ganz viel Wissen und Können anzueignen, um als online Unternehmerin bestehen und davon leben zu können.

Sicherlich, jede von uns hatte ihre FB-Gruppen, ihre Kontakte oder eine Mastermind-Gruppe. Doch die Umsetzung bewältigten wir allein, trugen die belastendsten Gedanken und bedrückendsten Gefühle mit uns – allein.

Ich habe festgestellt, dass es nicht nur mir oder Angelina so erging, sondern dass es sehr vielen Unternehmerinnen so geht. Ich erkannte auch, dass viele Unternehmerinnen sich nach ehrlicher Verbundenheit sehnen.

Mein Learning:

Alleine stehen und alleine kämpfen? Nein. Such dir Verbündete und hole dir Unterstützung!

Suche und wirke in einer Gemeinschaft, die dich fordert, fördert und anerkennt. Eine Gemeinschaft, in der du dich austauschen kannst, wo alle deine Fragen willkommen sind und die dir in deinen dunkelsten Stunden hilft am Ball zu bleiben.

Ich lade dich ganz herzlich in meine FB-Gruppe für Unternehmerinnen ein, die Lust haben ihr Business mit Vision, Integrität, einem starken Fundament erfolgreich und zukunftsstark aufzubauen.

4. „Online Coach“ als Trend

2018 habe ich das Gefühl bekommen, jeder kann sich online Coach bezeichnen und sich als solcher oder solche zu jederzeit selbstständig machen.

Keine persönlichen, fachlichen, physischen oder materiellen Bedingungen bzw. Voraussetzungen sind notwendig. Das ist ein hoffnungsvoller Gedanke!

Doch Coach-Sein ist damit zu einem Trend emporgewachsen und nicht mehr zu einer Berufung oder einem richtigen Beruf. Vielmehr bekam ich das Gefühl Coach-Sein sei ein Mittel zum Zweck.

Ob es das „schnelle“ Geld, der Prozess der eigenen Persönlichkeitsentwicklung oder die Flucht aus dem Angestellt-Sein ist.

Sicherlich sind das auch kritische Worte meinerseits.

Doch 2018 habe ich gelernt, dass die Entscheidung für eine Selbstständigkeit, für ein Unternehmertum als Coach, Trainerin, Mentorin, Beraterin oder Therapeutin nicht leichtfertig fallen sollte. Ich habe gelernt, dass nicht jeder zum Coach geboren wurde, selbst wenn der Wunsch als solcher zu arbeiten groß ist.

Mein Learning:

Die Intention, mit der du dich selbstständig machst und dein Business startest, trägt maßgeblich zur Entstehung deines Business-Fundaments bei.  Je stärker dein Fundament, desto zukunftsfähiger dein Business.

5. Unternehmerin sein ist der krasseste Prozess der eigenen Entwicklung

Puh, meine wichtigste Erkenntnis 2018 lautet wohl:

Seit dem ich selbstständig bin, setze ich mich am intensivsten mit meinen Glaubenssätzen, Verhaltensmustern und Bewertungsprozessen auseinander.

 

Auch vor Beginn meiner Arbeit als online Coach habe ich viel in meine persönliche Entwicklung investiert und an mir gearbeitet.

Doch ich erkannte, dass mich bisher nichts so zum Wachsen gebracht und mich so aus meiner Komfortzone geworfen hat, wie meine Selbstständigkeit.

Mein Learning:

Als Unternehmerin darfst du dich nicht davor scheuen deine tiefsten Abgründe zu entdecken, alte Themen aufzurollen, Verhaltensmuster abzulegen, neue Gewohnheiten einzupflegen oder deine Denkweise zu überarbeiten.

Alles, was du durchlebst und bearbeitest, dient deinem persönlichen Wachstum und deiner Entfaltung!

 

Sicherlich gibt es noch weitere wichtige Erkenntnisse, aber diese wollten nun aufgeschrieben werden.

Welche Erkenntnisse hast du 2018 gewonnen?

Auf welchen Erfahrungen und Learnings baust du 2019 auf?

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